Gründliche Entwurmung von Welpen

Welpen werden bereits mit der ersten Muttermilch mit Wurmlarven infiziert. Daher ist es sehr wichtig, dass die Hündin (Muttertier) bereits regelmäßig entwurmt wurde, um die Wurmlast für die Welpen möglichst gering zu halten.

Man sollte sich als Interessent für einen Welpen vom Züchter einen Entwurmungsplan zeigen lassen, nach dem Muttertier und Welpen entwurmt wurden. Nur dann besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Welpen nicht zu stark verwurmt sind. Kann der Züchter nicht wenigstens 3 Entwurmungen in der Säugeperiode der Welpen nachweisen, sind die Welpen nicht vernünftig entwurmt worden. Sollten Sie sich trotzdem für einen solchen Welpen entscheiden, sind in den ersten vier Wochen nach Erwerb des Welpen mindestens 2 Entwurmungen im Abstand von ca. 14 Tagen durchzuführen. Die nächste Entwurmung muss nach weiteren 4 Wochen erfolgen. Anschließend ist die Kontrolle einer Kotprobe auf Wurmeier zu empfehlen. Fällt diese negativ aus, können weitere Entwurmungen im Abstand von 3 Monaten vorgenommen werden.

Werfen Sie auch immer mal einen intensiven Blick auf die Hinterlassenschaften ihres Welpen. Spulwürmer werden bei starkem Befall auch schon einmal mit dem Kot ausgeschieden oder sogar erbrochen und sind mit bloßem Auge zu erkennen. Kleinere Würmer wie z. B. Fadenwürmer sieht man im Kot nicht mit dem bloßen Auge.

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